Arnica montana
Hersteller: Jelitto
Im Paket:0,1 g
Verfügbarkeit:Lagernd
3,28€
Preis ohne Steuer 2,65€
Echte Arnika, Wohlverleih, Bergarnika, Ivanovs Blume - Arnica montana.
Eine wunderschöne Pflanze: Im frühen Frühling, wenn ihre leuchtend gelben Blüten erblühen, zieht sie die Aufmerksamkeit jedes Reisenden und Naturliebhabers auf sich...
Asteraceae (Korbblütler).
Gebräuchliche Namen: Iwansblume, Bergwidderblume, Widderblume.
Natürliche Blütezeit: Mai - Juli.
Winterhärtezonen: Z5 - Z8.
Höhe der blühenden Pflanze: 50 cm.
Bodenansprüche: Verträgt keinen Kalk.
Die Blütenstände, die wie Körbe mit flammenden, strahlenförmigen Zungen aussehen, sind nie ganz regelmäßig geformt, was ihnen ein so ungewöhnliches Aussehen verleiht.
Arnika ist eine mehrjährige Pflanze mit einem Rhizom, das waagerecht im Boden wächst.
Ein steifer, krautiger Stängel, der bis zu 50 cm hoch werden kann. Er entspringt aus der Mitte einer bodennahen Blattrosette. Der Stängel ist behaart und trägt ein bis zwei Paare kleiner Blätter sowie einen einzelnen endständigen Blütenstand. Darunter, in den Blattachseln der oberen Blätter, befindet sich meist ein weiterer, unterentwickelter Blütenstand.
Die gelben Blütenstände sind von einer zweireihigen Hülle mit kurzer, behaarter Behaarung umgeben. Die Randblüten weisen drei Zähne auf – ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal bei der Analyse des Arzneiprodukts.
Vermehrung: durch Samen und Rhizomstecklinge. Am besten aus Sämlingen ziehen.
1,0 g = 920 Samen.
Die Samen keimen bei +20 °C. Sollten innerhalb von 2–4 Wochen keine Keimlinge erscheinen, bewahren Sie die Samen weitere 2–4 Wochen bei -4 °C bis +4 °C auf und stellen Sie sie anschließend wieder in eine warme Umgebung. Rhizomstecklinge werden in 5–6 cm tiefe Löcher gepflanzt.
Verwendung: Eine sehr dekorative Pflanze, die zur Gestaltung von Duft- und Heilpflanzengärten verwendet wird.
Verwendete Pflanzenteile: Blütenstände-Körbe.
Pharmazeutischer Name: Arnikablüten - Arniсае flos (früher: Flores Arnicae ).



Ernte und Aufbereitung: Die Blütenstände werden geerntet, wenn sie vollständig geöffnet sind. Das gesammelte Material wird trocken und kühl gelagert (bis zu 2 Jahre).
Für medizinische Zwecke werden nur Blütenkörbe geerntet, die in der zweiten und dritten Junidekade sowie Anfang Juli ab dem zweiten Lebensjahr der Pflanze vorbereitet werden.
Die Blütenstände werden bei trockenem und klarem Wetter (nachdem der Tau abgetrocknet ist) gesammelt.
Die Blütenköpfe werden am Ansatz abgeschnitten, die Stiele entfernt. Das gesammelte Material wird an dunklen, gut belüfteten Orten oder im Schatten im Freien getrocknet. Die Trocknung dauert 7–10 Tage (in Trocknern erfolgt die Trocknung schonend bei Temperaturen von maximal +50 °C, um die Wirkstoffe zu erhalten). Das Wenden des Materials während des Trocknens wird nicht empfohlen, da die Blütenköpfe dadurch zerbröseln.

Wirkstoffe: ätherisches Öl mit desinfizierenden, entzündungshemmenden und wundheilungsfördernden Eigenschaften; Flavonoide, die für die Wirkung auf Herz und Kreislauf verantwortlich zu sein scheinen; Cholin, das den Blutdruck senkt, und eine große Anzahl weiterer Wirkstoffe.
Kürzlich wurden Procyanidine in Arnikablüten entdeckt. Diese Wirkstoffe finden sich auch in Weißdornblüten und gelten als wichtige Faktoren für deren positive Wirkung auf das Herz. Bitterstoffe, deren Erforschung erst vor Kurzem begonnen hat, sollten nicht außer Acht gelassen werden. Zahlreiche Sesquiterpenlactone (insbesondere Helenaline) wurden entdeckt und identifiziert, und es ist möglich, dass sie eine entscheidende Rolle für die heilenden Eigenschaften der Arnika spielen. Die reizende Wirkung von Helenalinen auf Haut und Schleimhäute sowie ihre Wirkung auf das Herz sind bereits nachgewiesen. Um die Wirkstoffe der Arnika vollständig zu verstehen, ist jedoch noch viel Forschung nötig. Derzeit lässt sich lediglich sagen, dass die unzähligen Verbindungen der Arnika zu ihrem breiten Spektrum an heilenden Wirkungen beitragen.
Obwohl die chemische Zusammensetzung der Wiesenarnika nicht mit der der Bergarnika identisch ist, sind die Unterschiede in der heilenden Wirkung beider Pflanzen unbedeutend.
Medizinische Eigenschaften und Anwendung: Arnika wird am häufigsten äußerlich angewendet.
Bei Muskel- und Sehnenzerrungen und -rissen oder -verrenkungen ist die beste Behandlungsmethode, sofort Umschläge mit Arnikatinktur (1 Esslöffel davon in 1/2 Liter Wasser verdünnt) oder mit ihrem wässrigen Extrakt aufzulegen (selbstverständlich muss die vollständige Ruhigstellung der betroffenen Körperteile gewährleistet sein).
Bei Blutungen fördert eine Arnika-Kompresse die Aufnahme von Wirkstoffen und somit den Heilungsprozess. Sie lindert Schmerzen außergewöhnlich schnell.
Arnika-Kompressen sind auch bei infizierten, schlecht heilenden Wunden wirksam. Im Allgemeinen werden Arnika-Kompressen gegenüber Alkohol- oder Essigkompressen bevorzugt, obwohl gelegentlich allergische Hautreaktionen auftreten können.
Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum sind Spülungen und Gurgellösungen mit Arnika unerlässlich. Denn Arnika fördert die Durchblutung und stärkt so die Schleimhäute. Geben Sie dazu einen halben Teelöffel Arnikatinktur in ein Glas warmes Wasser oder gurgeln Sie mit Arnikatee.

Neue Bewertung

Hinweis: HTML ist nicht verfügbar!